Kaufen oder mieten?

Viele Mieter träumen von den eigenen vier Wänden. Der Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung will allerdings gut überlegt sein. Für die meisten ist es die größten Finanzentscheidungen ihres Lebens. Bei der Entscheidung, sich an eine Immobilie zu binden, spielen nicht nur die Lebensumstände, wie ein gesichertes, regelmäßiges Einkommen und die Familienplanung, eine große Rolle. Denn unabhängig von den emotionalen Aspekten, die für das Wohneigentum sprechen, sollte die Wirtschaftlichkeit einer solchen Entscheidung eingehend geprüft werden.

Mit dem unten stehenden Vergleichsrechner lässt sich ermitteln, welcher Weg auf lange Sicht gesehen finanziell günstiger ist.

Kaufen oder mieten - Vergleichsrechner

Mietobjekt

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Kaufobjekt

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Finanzierung

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Berechnung einer Vergleichsanlage

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Bedienung des Vergleichsrechners:

  • Kaltmiete: Hier muss die jährliche Kaltmiete, d. h. Miete ohne Betriebskosten, eingetragen werden.
  • Mietsteigerung p.a.: Da die Mieten im Laufe des Jahres ansteigen, muss auch dieser Punkt berücksichtigt werden. In der Regel wird von einer erwarteten "Mietersteigerung" von 1,50 % pro Jahr ausgegangen.
  • Gesamtpreis der Immobilie: Geben Sie den tatsächlichen Kaufpreis Ihrer Immobilie an. Die Kaufnebenkosten bleiben außen vor.
  • Kaufnebenkosten: Zu den Kosten, die Sie neben dem Kaufpreis zusätzlich aufbringen müssen zählen beispielsweise Maklerkosten, Notar- und Gerichtskosten sowie Grunderwerbssteuer. Bei einem Bauvorhaben müssen Grundstücks- und Baukosten angegeben werden.
  • Instandhaltung: Wohneigentümern entstehen nicht nur die üblichen Nebenkosten, sondern auch die Kosten für die Instandhaltung. In der Regel wird ein Pauschalbetrag von 2 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche angesetzt.
  • Wertsteigerung p.a.: Auch der Wert von Bauland und Immobilien steigt kontinuierlich. Bei der zu erwartenden "Wertsteigerung" des Objektes gelten als Faustregel 1,50 % pro Jahr.
  • Sollzins: Der Sollzins ist der Zinssatz, mit dem das Darlehen tatsächlich verzinst wird.
  • Eigenkapital und Tilgung: Bei höherem Eigenkapital und schneller Tilgung liegt der Vorteil angesichts der kürzeren Darlehensdauer beim Immobilienerwerb. Bei niedrigem Eigenkapital und Tilgung sowie höheren Anlagezinsen läuft die Tendenz zur Mietwohnung.
  • Zinssatz: Zum Vergleich wird ein Zinssatz angegeben, zu dem das Eigenkapital zuzüglich der laufenden Ersparnis gegenüber einem Verkauf angelegt wird.

Zwar kann der Rechner keine genaue Prognose geben, allerdings lässt sich prüfen – auch unter Annahme verschiedener Szenarien hinsichtlich der künftigen Miet- und Wertentwicklung – unter welchen Voraussetzungen sich die Investition in die eigenen vier Wände lohnen kann.

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