Renditerechner

Sie möchten investieren, wissen aber nicht, ob Ihr Geld damit wirklich gut angelegt ist? Mit unserem Renditerechner können Sie Ihre Investition bewerten und mit anderen Anlagealternativen vergleichen. Berechnen Sie den zukünftigen Ertrag, den Sie mit Ihrem heute eingesetzten Kapital erreichen.

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Bedienung unseres Renditerechners:

  1. Eine Investition besteht in der Regel aus mehreren Einzahlungen (erwirtschaftete Beträge) und Auszahlungen (Aufwendungen) zu verschiedenen Zeitpunkten. Diese sind unter Position 1, 2, 3, …. einzutragen. Sie haben die Möglichkeit, die Ansicht um weitere Positionen zu ergänzen oder Positionen zu löschen.
  1. Als Kalkulationszinssatz können Sie einen Zinssatz eingeben, den Sie bei einem alternativen Investment bzw. Anlageprodukt erhalten würden. Dieser ist für die Kapitalwertberechnung entscheidend. Der Kapitalwert ist der absolute Wert des Geldes (Barwert aller Ein- und Auszahlungen), der sich aus der Abzinsung (um den Kalkulationszinssatz) Ihrer Auszahlungen ergibt. Je höher der Kalkulationszinssatz ist, desto geringer fällt der Kapitalwert aus.

Ergebnis der Berechnung:

Nur wenn der Kapitalwert größer als null ist, ist die Investition nach der Kapitalwertmethode vorteilhaft.

Ist der Kalkulationszinssatz identisch mit dem internen Zinsfuß (engl. Internal Rate of Return, IRR), würden Sie Ihr eingesetztes Kapital nebst einer Verzinsung in Höhe des Kalkulationszinssatzes zwar zurück erhalten, eine Rendite gibt es allerdings nur mit der direkten Anlage zum Kalkulationszinssatz.

Rendite berechnen

Ob sich eine Kapitalanlage letztendlich rechnet oder nicht, hängt insbesondere von der Rendite ab, die diese erwirtschaftet. Daher ist es schon bei der Auswahl der Anlageprodukte hilfreich, die jeweiligen Renditen zu berechnen. Diese können dann auch zum Vergleich der verschiedenen Kapitalanlagen herangezogen werden. Für den Anleger lässt sich damit außerdem abschätzen, ob es sich lohnt, das spezifische Risiko für eine bestimmte Anlage einzugehen.

Die Renditeberechnung ist allerdings leichter gesagt als getan, denn es existieren verschiedene Renditeberechnungsmethoden für die unterschiedlichen Formen von Kapitalanlagen. Welche Renditeberechnung für Ihr anvisiertes Finanzprodukt die passende ist und was Sie sonst noch zum Thema Rendite wissen müssen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Was ist die Rendite?

Im Finanzbereich bezeichnet die Rendite eines Finanzproduktes den Betrag an Kapital (angegeben in Prozent), der in Form von Zinsen (oder Dividenden) an den Anleger zurückfließt. Die Rendite wird oft auch als Effektivzins bezeichnet und bezieht sich in der Regel auf den Zeitraum von einem Jahr. Allerdings gibt es Unterschiede bei der Berechnung, je nach Anlageform. So wird die Effektivverzinsung und somit die Rendite beispielsweise bei festverzinslichen Wertpapieren taggenau berechnet, während bei Aktienanlagen die sogenannte „deutsche Zinsmethode“ angewendet wird, nach der ein Jahr mit 360 Tagen und ein Monat mit 30 Tagen angesetzt wird.

Grundsätzlich kann die Renditeberechung für die unterschiedlichsten Renditeobjekte erfolgen, zum Beispiel für Kapitalanlagen sowie Investitionen in Sach- und Finanzanlagen. Auch die Rendite von Unternehmen oder Immobilien kann mit geeigneten Formeln berechnet werden.

Neben der Ertragskraft einer Anlageform fungiert die Rendite auch als Risikomaß zur Ermittlung des Anlagerisikos. Das bedeutet: Sowohl private als auch institutionelle Anleger können die risikoadjustierte, d. h. risikoangepasste Rendite als wesentliches Anlagekriterium in ihre Anlageentscheidungen einbeziehen.

Formeln und Beispielberechnungen

Rendite = Gewinn / Eingesetztes Kapital

Beispielrechnung:

Eingesetztes Kapital: 100.- EUR
Ausgezahltes Kapital: 125.- EUR
Renditeberechnung: (125.- EUR – 100.- EUR) / 100.- EUR = 0.25 -> entspricht 25 % Rendite

Sonderfall Anleihen

Um die Rendite von Rentenpapieren bzw. Anleihen zu berechnen, reicht die herkömmliche Methode bzw. Formel nicht aus, da hier neben dem Zinssatz auch die Laufzeit sowie der Ankaufs- und der Rückzahlungskurs zu berücksichtigen sind. Um hier keine zu komplizierte Berechnungsmethode anwenden zu müssen und einen ersten Nährungswert zu erhalten, kann folgende Formel verwendet werden:

Rendite = 100 x (Nominalzins + (Verkaufskurs – Kaufkurs / Laufzeit) / Kaufkurs)

Beispielrechnung:

Angenommen, ein Anleger kauft eine Anleihe zu 97 %. Nach einen Haltzeitraum von drei Jahren verkauft er sie wieder für 103 %. Der Nominalzins beläuft sich auf 2,5 %. Somit ergibt sich nach der oben stehenden Formel folgende Rendite:

100 x (2,5 + (103 – 97 / 3) / 97) = 4,64 % Rendite

Dies ist allerdings nur als Nährungsrechnung zu verstehen und auch nur auf Fälle anwendbar, in denen die Laufzeit in exakten Jahren angegeben wird. Sofern die Laufzeit also in Tagen angegeben wird und zusätzlich Kosten anfallen, die bei der Renditeberechung berücksichtigt werden müssen, hilft die genannte Formel nicht weiter. Hier muss eine aufwändigere Rechnung durchgeführt werden. Dazu wieder ein Beispiel:

Der Anleger kauft am 05.07. (Stückzinsvaluta) eines Jahres 10 Pfandbriefe mit einem Nominalzins von 2,5 % zu 102 %. Der Nennwert beträgt jeweils 2.000 EUR. Der Verkauf der Pfandbriefe erfolgt schließlich am 25.01. des Folgejahres zum Nennwert. Beim Kauf und Verkauf der Pfandbriefe entstehen Kosten i. H. v. 0,75 % des Nominalwertes. Die Berechnung erfolgt dann in folgenden Schritten:

1. Gesamtkapitaleinsatz ermitteln:

Kaufpreis: 10 x 2.000 EUR x 102 % = 20.400,00 EUR
Kosten: 0,75 % von 20.400 EUR = 153,00 EUR
Gesamtkapitaleinsatz: 20.400,00 EUR + 153,00 EUR = 20.553,00 EUR

2. Berechnung der Tage:

05.07. bis 25.01. des Folgejahres = 26 Tage im Juli (der Kauftag wird nicht mitgerechnet – Stückzinsvaluta!) / 31 Tage im August / 30 Tage im September / 31 Tage im Oktober / 30 Tage im November / 31 Tage im Dezember / 25 Tage im Januar. Daraus ergeben sich insgesamt 204 Tage.

3. Jahresertrag ermitteln:

Folgende allgemeine Formel gilt: Jahresertrag = ((Nennwert x Zins) / 100) + (((Kaufpreis – Rückzahlungspreis) x 365) / Tage)

Mit den o. g. Werten ergibt sich folgende Rechnung:

((20.000,00 x 2,5) / 100) + (((20.000,00 – 20.553,00) x 365) / 204 -> 500 + (-989,44) = – 489,44 EUR (Jahresverlust)

4. Rendite berechnen:

Folgende allgemeine Formel gilt:

(Jahresertrag x 100) / Kapitaleinsatz

Mit den o. g. Werten ergibt sich folgende Rechnung:

(-489,44 x 100) / 20.553,00 = -2,38 % Rendite

Sonderfall: Verkauf im selben Jahr

Da die Zinsen sich immer auf den Bezugszeitraum von einem Jahr beziehen, entfällt in diesem Fall die Berechnung über die o. g. Formeln. Der Ertrag kann somit komplett ohne Formeln nach den folgenden Beispiel ermittelt werden:

Daten wie oben, mit folgenden Ausnahmen:

  • Verkaufstag ist der 03.10. des selben Jahres
  • Der Kurs beim Verkauf beträgt 103 %

Es ergibt sich folgende Rechnung:

1. Gesamtkapitaleinsatz: 20.553,00 EUR
2. Verkaufserlös: 10 x 2.000 EUR x 103 % = 20.600,00 EUR, abzüglich der Kosten von 153,00 EUR = 20.447,00 EUR
3. Kursgewinn oder -verlust: -106,00 EUR
4. Berechnung der Tage: 05.07. bis 03.10. des selben Jahres = 26 Tage im Juli / 31 Tage im August / 30 Tage im September / 3 Tage im Oktober. Daraus ergeben sich insgesamt 90 Tage.
5. Jahresertrag ermitteln: Kursverlust (-106,00 EUR x 365) : 90 = -429,89 EUR, zzgl. des Zinsertrages von 2,5 % von 20.000,00 EUR (= 500.- EUR) ergibt sich ein Jahresertrag von 70,11 EUR.
6. Berechnung der Rendite: In diesem Fall muss wieder die bekannte Formel eingewendet werden. Es ergibt sich folgende Berechnung: (70,11 x 100) / 20.553,00 = 0,34 % Rendite

Folgende Hinweise sollten beim Berechnen beachtet werden:

  • Jeder errechnete Wert wird – wie im Kaufmännischen üblich – auf zwei Stellen nach dem Komma auf- oder abgerundet.
  • Mit wie viel Tagen ein Jahr berechnet wird, hängt von der angewendeten Methode ab. Nach der act/act-Methode hat ein Jahr 365 Tage (Ausnahme: Schaltjahr = 366 Tage), die deutsche Zinsmethode sieht dagegen 360 Tage als ein Jahr vor (30 Tage á 12 Monate). Die act/act-Methode wird bei Euro-Renten angewendet, die deutsche Zinsmethode bei Aktien und den meisten sonstigen Anlagen. Eine Mischform ist act/360, die bei Anleihen mit einer Gesamtlaufzeit von unter zwei Jahren eingewendet wird.
  • Voraussetzung für den objektiven Vergleich von Anlageformen ist, die Nettoerträge in Prozent zum eingesetzten Kapital auszudrücken und jeweils auf den gleichen Zeitraum zu beziehen (i. d. R. ein Jahr).
  • Brutto- und Nettorendite: Mit den hier beschriebenen Verfahren lässt sich jeweils die Bruttorendite ermitteln. Für den tatsächlichen Ertrag ist allerdings die Nettorendite aussagekräftiger, denn sie berücksichtigt auch evtl. anfallende Steuern sowie die allgegenwärtige Inflation. So müssen z. B. 25 Prozent Abgeltungssteuer plus  Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer von der Bruttorendite abgezogen werden, sofern kein Freistellungsauftrag gestellt oder der Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft wurde. Die Inflation ist hierbei noch nicht berücksichtigt.

Rendite von Aktienkäufen berechnen

Im Grundsatz ähnelt die Renditeberechnung bei Aktien der im vorigen Abschnitt beschriebenen. Einige Abweichungen gibt es dennoch. So ist beispielsweise die Berechnung der Tage unterschiedlich, und die Dividende muss jeweils auf ein Jahr hoch- bzw. heruntergerechnet werden. Grund dafür ist, dass die Dividende derjenige komplett erhält, der die Aktie am Ausschüttungstermin hält, während die Zinsen zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt werden.

Auch hier können die Berechnung des Gewinns bzw. Verlustes sowie der Rendite wieder am besten an einem Bespiel demonstriert werden:

Ein Anleger kauft am 12. Februar eines Jahres 100 Aktien eines Unternehmens zum Kurs von 75,00 EUR pro Aktie. Am 3. März des Vorjahres wurde pro Aktie eine Dividende von 2,65 EUR ausgeschüttet. Die Dividende für das aktuelle Jahr, ausgeschüttet wiederum am 3. März, beträgt 3,45 EUR. Am 15. Mai verkauft der Anleger schließlich das komplette Aktienpaket zu einem Kurs von 80,00 EUR pro Aktie.

Folgende Kosten sind für den Aktienhandel angefallen:

  • Anteilige Depotgebühren: 29,00 EUR
  • 0,7 % Provision vom Kurswert bei Kauf und Verkauf

Aus diesen Werten ergibt sich folgende Berechnung für die Rendite:

1. Eingesetztes Kapital

Kurswert beim Kauf: 100 x 75,00 EUR = 7.500,00 EUR
Zzgl. Kosten (Provision): 52,50 EUR
Gesamt: 7.552,50 EUR

2. Verkaufserlös

Kurswert beim Verkauf: 100 x 80,00 EUR = 8.000,00 EUR
Abzgl. Kosten (Provision): 56,00 EUR
Gesamt: 7.944,00 EUR

3. Kursgewinn

7.944,00 EUR (Verkaufserlös) – 7.552,50 EUR (Eingesetztes Kapital) = 391,50 EUR

4. Gewinn über die gesamte Laufzeit

391,50 EUR (Kursgewinn) + 345,00 EUR Dividende (100 x 3,45 EUR) – 29,00 EUR Depotgebühren = 707,50 EUR

5. Berechnung der Tage (Methode 30/360)

Februar: 18 Tage / März: 30 Tage / April: 30 Tage / Mai: 15 Tage = gesamt: 93 Tage

6. Berechnung des Jahresgewinns

(707,50 EUR (Laufzeitgewinn) x 360) / 93 = 2.738,71 EUR

7. Berechnung der Rendite

(2.738,71 EUR (Jahresgewinn) x 100) / 7.552,50 EUR (Kapitaleinsatz) =  36,26 %

Weitere Formen der Renditeberechnung

Neben den genannten Methoden zur Berechnung der Rendite von Anlagen aller Art gibt es noch einige weitere. Hier einige Beispiele:

Umlaufrendite

Obwohl die hier genannten Methoden und Formen zum Berechnen von Renditen durchaus nachvollziehbar und auch für den nichtprofessionellen Anleger anwendbar sind, möchte es sich mancher Sparer einfacher machen und eine Methode zur Renditeermittlung ganz ohne den Einsatz von Formeln und Berechnungen an die Hand bekommen. Hier kann die sogenannte Umlaufrendite zum Einsatz kommen. Sie dient zum Vergleich von Kapitalanlagen und gleichzeitig als Referenzwert für das allgemeine Zinsniveau.

Als Umlaufrendite bezeichnet man den durchschnittlichen Renditewert sämtlicher bereits emittierter Anleihen erster Bonität im Inland. Dies sind insbesondere Staatsanleihen, die sich aktuell im Umlauf befinden. Die Deutsche Bundesbank ermittelt täglich verschiedene Formen von Umlaufrenditen, aufgeteilt in „Anleihen der öffentlichen Hand“, Industrieobligationen und Bankschuldverschreibungen. Berücksichtigt werden bei der Berechnung ausschließlich Anleihen mit einer vereinbarten Laufzeit von mehr als vier Jahren und mindestens dreijähriger Restlaufzeit. Außerdem müssen alle Anleihen auf Euro lauten.

Die Umlaufrendite ist nicht nur für den „rechenfaulen“ Anleger interessant, sie bildet auch einen Kennwert für das Zinsniveau auf dem Kapitalmarkt und wird somit als Referenzzinssatz betrachtet. Man kann sie mit dem wichtigsten Aktienindex DAX am Aktienmarkt vergleichen.

Emissionsrendite

Quasi das Gegenteil zur Umlaufrendite ist die Emissionsrendite. Während die Umlaufrendite -wie der Name bereits andeutet – aus Anleihen ermittelt wird, die bereits im Umlauf sind, ergibt sich die Emissionsrendite aus Neuemissionen von Anleihen. Dabei wird der Nominalzins mit dem Börsenkurs verglichen, welcher sich am ersten Tag des Börsenhandels einstellt.

Generell kann festgestellt werden: Die Umlaufrendite bildet den Referenzzinssatz des Sekundärmarktes, während die Emissionsrendite als Referenzzinssatz für den Primärmarkt angesehen wird.

Sharpe Ratio

Die sogenannte Sharpe Ratio Berechnung ist eine Methode zur Renditeberechnung nach dem Risiko. Sie wird auch als Reward-to-Variability-Ratio bezeichnet und misst im Nachhinein die Überrendite einer Geldanlage pro Risikoeinheit. Als Maß für das Risiko gilt dabei die Volatilität der Rendite, also die statistische Schwankungsanfälligkeit.

Für den Anleger bedeutet das: Mit der Berechnungsmethode der Sharpe Ratio kann er das eingegangene Risiko bei einer Kapitalanlage in ein Verhältnis zu der Rendite setzen, die über einen bestimmten Zeitraum erzielt wird. Das Ganze drückt sich in Form einer Kennzahl aus, die auch als Sharpe-Quotient bezeichnet wird.

Für die Berechnung nach Sharpe Ratio benötigt es ebenfalls Kennzahlen, und zwar drei davon: Die Volatilität, die Jahresrendite eines Depots sowie den risikolosen Zinssatz. Dabei ist Folgendes zu beachten:

  • Um die Volatilität zu errechnen, werden die einzelnen Renditen eines Jahres aufgeteilt, beispielsweise auf Monate. So kann im nächsten Schritt die Standardabweichung errechnet werden. Daraus wiederum lässt sich die Volatilität für ein Jahr berechnen, indem man aus der Standardabweichung die zwölfte Quadratwurzel zieht.
  • Für die Berechnung der Jahresrendite eines Depots wird das Depotvolumen am Jahresende einfach durch das Volumen bei Jahresbeginn geteilt.
  • Als Anhaltspunkt für den risikolosen Zinssatz dient die Geldmarktrendite für den jeweiligen Zeitraum. Auch dieser Wert muss sich auf den Zeitraum von einem Jahr beziehen, so dass alle drei hier genannten Varianten die gleiche Einheit aufweisen.

Ein Beispiel zur Berechnung der Sharpe Ratio:

Angenommen, eine Kapitalanlage hat eine Rendite von 8 % erwirtschaftet. Der risikolose Zins am Geldmarkt wird mit 4 % beziffert. Somit ergibt sich eine sogenannte Überrendite von 4 %. Diese wiederum wird mit der Volatilität in ein Verhältnis gesetzt bzw. dividiert. Heraus kommt die Sharpe Ratio Kennzahl. Liegt diese Kennzahl bei >1, so drückt sie aus, dass die entsprechende Kapitalanlage eine Mehrrendite erwirtschaftet hat – somit hat es sich für den Anleger also gelohnt, das entsprechende Risiko einzugehen. Bei einer Kennzahl von <1 steht das Risiko dagegen in einer schlechten Relation zur erwirtschafteten Rendite.

Fazit: Jeder Anleger sollte zumindest die wichtigsten Methoden zur Renditeberechnung  kennen

Lohnt es sich überhaupt, mein Geld in diese Kapitalanlage zu investieren? Diese Frage stellen sich Anleger immer wieder. Die Berechnung der Rendite nach den hier vorgegebenen Methoden und Formeln kann darauf auf eine profunde Antwort liefern.
Somit lässt sich auch deutlich besser abschätzen, ob es sich lohnt, das entsprechende Risiko einer bestimmten Anlage einzugehen. Aus diesem Grund sollte sich jeder Anleger mit den hier vorgegebenen Methoden beschäftigen und sie für seine Zwecke nutzen.

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