Rentenlücke berechnen

Ihre Rente ist sicher! Allerdings reicht die gesetzliche Rentenversicherung künftig kaum mehr aus, um mit ihr alleine den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Damit Ihr Rentnerdasein finanziell abgesichert verläuft, sollten Sie rechtzeitig in eine private Altersvorsorge investieren. Nach einer Berechnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) bleiben einem Arbeitnehmer nach 35 Jahren Vollzeitbeschäftigung und einem durchschnittlichen Bruttolohn von 2.500 Euro gerade einmal 688 Euro als Rentenzahlung übrig – das gilt für einen Renteneintritt im Jahr 2030. Dieser Wert liegt an der Schwelle zur Grundsicherung. Obwohl das Ergebnis lediglich als Prognose dient, verdeutlicht es zumindest klar, dass der eigentlich geruhsame Lebensabend ohne privates Kapital äußerst ungemütlich verlaufen könnte.

Nutzen Sie deshalb unseren Rentenlücken-Rechner und berechnen Sie innerhalb weniger Sekunden Ihre individuelle Versorgungslücke. Anhand dieser Orientierung erfahren Sie, welchen Betrag Ihnen später für die Sicherung Ihres Lebensstandards fehlt.

Gegenwartswert der Rente berechnen

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Verwendung des Rentenlücken-Rechners

Um den Gegenwartswert Ihrer Rente auszurechnen, müssen Sie zunächst Ihre persönlichen Daten in das Rechner-Formular eintragen. Folgen Sie einfach diesem Ablauf:

  • Weiterhin wird in der Rentenversicherung zwischen Ost- und Westrenten unterschieden. Zur Berechnung wird der Ort benötigt, an welchem Sie Ihr versicherungspflichtiges Einkommen erzielen, d. h. in der Regel der Tätigkeits- bzw. Beschäftigungsort.
  • Im zweiten Feld wählen Sie Ihr Geburtsjahr aus. Das Geburtsjahr bestimmt die Regelaltersgrenze. Für alle ab dem Jahr 1965 geborenen Arbeitnehmer liegt diese bei 67 Jahren.
  • Im dritten Formularfeld tragen Sie Ihr monatliches Bruttoeinkommen ein.
  • Danach benötigen Sie Ihre aktuellen Rentenpunkte (Entgeltpunkte). Jene lassen sich entweder beim Landesversicherungsamt (LVA) anfragen oder eigenständig berechnen (Eine Anleitung dazu enthält § 66 Sechstes Buch Sozialgesetzbuch SGB VI). Die Renten- bzw. Entgeltpunkte ergeben sich aus Ihrer Erwerbsbiographie. Der aktuelle Rentenwert eines Entgeltpunktes West beträgt 28,07 Euro, ein Entgeltpunkt Ost 24,92 Euro (Stand: 1. Juli 2012).
  • Im Feld „Gehaltssteigerung (Jahr)“ tragen Sie den Prozentsatz ein, um den Ihr Gehalt in den vergangen Jahren durchschnittlich gestiegen ist. Da dieser Wert oft nur geschätzt werden kann, nehmen wir in der Grundeinstellung eine Steigerungsrate von 1,00 Prozent p. a. an.
  • Unter „Inflation (Jahr)“ geben Sie die Inflationsrate, also die Preissteigerungsrate an. Momentan beträgt der Anstieg der Verbraucherpreise durchschnittlich 1,80 bis 2,00 Prozent. Als Grundwert haben wir 1,80 Prozent angesetzt.
  • Zuletzt fehlt nur noch die durchschnittliche Rentenanpassung pro Jahr. Die Rentenanpassung erfolgt jährlich zum 1. Juli. Sie dient dazu, die Wertbeständigkeit der gesetzlichen Renten zu sichern. Die Höhe der Rentenanpassung orientiert sich in erster Linie an der Entwicklung der Bruttolöhne bzw. Bruttogehälter von Arbeitnehmern. Zusätzliche Einflüsse sind u. a. Veränderungen des Beitragssatzes zur Rentenversicherung, des Altersvorsorgeanteils sowie des sogenannten Nachhaltigkeitsfaktors.

Starten Sie danach die Berechnung.

Als Ausgabe erhalten Sie eine Berechnung Ihres wahrscheinlichen Monatseinkommens bei Renteneintritt, die erwartbare Rentenhöhe im Alter von 67 sowie den Gegenwartswert Ihrer Rente. Darüber hinaus geben wir Ihnen eine Prognose über die angesammelten Rentenpunkte sowie die Höhe des Rentenwertes zum Übergangszeitpunkt in den Ruhestand.

So berechnet sich die Rentenlücke

Das Ergebnis des Rechners ziehen Sie dann von Ihren potentiellen Ausgaben im Alter ab. Als Faustregel gilt: Im Alter werden 20 bis 30 Prozent weniger benötigt als bisher. Die Differenz zwischen Ihren Ausgaben und der künftigen Rente stellt Ihre individuelle Rentenlücke dar.

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